NLB: Aquastar 1 – Winterthur

Mit grossen Hoffnungen startete Aquastar das Spiel gegen die Winterthurer Löwen. Die Vorgaben von Spielertrainer Ferenczy waren klar, ein konsequentes Pressing und die eingeübten Angriffs-Spielzüge anwenden. Aquastar hatte aber einen schlechten Start und schon nach 2:45 hiess es 0:2, das Pressing klappte noch nicht. Etwas überrumpelt, dafür wach ging es in den Angriff wo sich Center Patrick Wiech wie eingeübt positionieren und innerhalb einer Minute zwei mal und zum Ausgleich scoren konnte. Der Gegner schaffte es allerdings gekonnt, zwei direkte Freiwürfe von 6 Metern zu verwerfen, 2:4. Ferenczy konterte, wurde zurückgehalten, Ausstellung und im Überzahlspiel erhöhte er gleich selber auf 3:4. Mit einem Viertelsresultat von 3:5 ging man in die erste Pause.

Das zweite Viertel wollte auch nicht recht laufen. Nur den Center Spielern Böge und Wiech gelangen je ein Treffer, die Weitschüsse verfehlten das gegnerische Tor, während die Winterthurer 2 von 3 Überzahlsituationen verwerteten und eine bessere Torschussquote hatten. 5:10 Stand es zur Spielhälfte!

Das Spiel entschieden? Alles andere! Der erste Treffer in der zweiten Halbzeit gehörte zwar dem Gegner doch dann kam Center Wiech so richtig in Fahrt, 2 Treffer innert 40 Sekunden, dann eine Ausstellung. Petrov schwimmt quer, Zuspiel von Oldie Meyer und direkte Verwertung. Zweite Ausstellung von Wiech zusammen mit dem Gegner wegen gegenseitigem harten Halten, dann wieder der schnelle Petrov mit Torschuss und Nachdopplung von Ferenczy und es stand plötzlich 10:11, alles war wieder offen. Wenig später, die dritte Ausstellung von Wiech was sein Ende bedeutete.

Dieser Druck im Center fehlte im letzten Viertel merklich. Fabian Rengel konnte noch scoren, erhielt aber auch seine dritte Ausstellung und konnte sich neben Wiech setzen. Aquastar gab aber nicht auf. Als Gian Gröbli von etwa 8 Metern den Ball an die Lattenunterkante hämmerte krachte es ganz schön in der Halle. Leider musste sich Aquastar mit dem Schlussresultat von 13:17 schliesslich geschlagen geben, der Sieg lag aber in Griffnähe.

Resultat: 13:17 (3:5, 2:5, 6:3, 2:4)

Spieler (Tore): Michael Wüthrich (im Tor), Adam Ferenczy (2), Karoly Szasz, Patrick Wiech (5), Arpad Petrov (2), Fabian Rengel (1), Peter Valko, Dillen Moerland, Gian Gröbli (1), Sven Meyer, Timo Böge (1), Ashkan Hesabian (1)

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